huehnermanhattan  
 
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Wo ist Hühnermanhattan?
luftbildlich dargestellt:


Wo ist Hühnermanhattan?


Hühnermanhattan befindet sich auf dem Grundstück der ehemaligen Neontechnik und Elektrowaren Betriebe in der Hordorfer Straße 4 in 06112 Halle (Saale). Eine Villa und sechs Fabrikgebäude beherbergen jetzt zahlreiche einzelne Nutzungsbereiche, die der Jugendkultur und der allgemeinen Kultur offenstehen. Hühnermanhattan ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein und freier Träger der Jugendhilfe.

Was sind die Absichten von Hühnermanhattan?

Ziel ist es der Kultur Podien zu bieten.
In der Galerie und den günstigen Ateliers können sich die ansässigen Künstler produzieren und präsentieren; die darstellende Kunst, Improvisationstheater, "Hallogen", hat einen Platz im Theatersaal. Der Jugendklub mit Bühne steht für die "Jam-Sessions" der Musiker offen, die den größten Teil der Mieter ausmachen. Aber auch die Literatur, der hallesche Dichterkreis hat einen Ort in der Villa.
Ein verbindendes Elemet, wenn es das überhaupt gibt, ist die Nichtverfügbarkeit oder Sparsamkeit von Mitteln, da wir uns nicht um Förderungen und Spenden kümmern, sondern selbstverwaltet agieren und so die Rechtfertigung über die Arbeit auf ein Minimum reduziert ist.
Dadurch überwuchern die Mittel zumindest nicht den Zweck zum Einen, zum Anderen entstehen überall kreative Umweglösungen, um Ziele zu erreichen.
Diese gewollte Weltsicht des Provisoriums steht für eine vollkommen andere Ästhetik. Nicht das "Schöne" wie in der Tradition der abendländischen Ästhetik, sondern das Wahre, wie Heidegger in seiner Ästhetik erkannt hat, ist ursächlich auch für ästhetisches Empfinden ausschlaggebend.
Das "Originelle" und das "Besondere" sind Attribute, die sich mit einer Ästhetik des Schönen nicht vereinbaren lassen, jedoch viel maßgeblicher unsere aktuelle Kunst bestimmen und Eingang in eine neue Ästhetik finden.
Die Umweglösungen entstehen durch kreatives Umnutzen von Gegenständen.  Es kommt zu einer Sichtschärfung auf das Wesen der Dinge, was eine Form des Wahren postuliert. "Ich nenne es das Auch-Wahre, da man insbesondere in der Kunst immer aus etwas, etwas anderes macht, da man in der Kunst improvisiert, das authentisch Wahre anstrebt, Wege zum Umdenken aufdeckt und sich nicht nur dem bloßen Genuß des Schönen hingibt."(Zit. Machemer, Gabriel: Ästhetik des Als-Ob)
Die Ästhetik des Als-Ob greift Gedanken von Hans Vaihingers Philosophie des Als Ob auf, der sich in seinem Hauptwerk allerdings nicht mit Fragen der Ästhetik beschäftigte, weil er seine Thesen für lebenspraktische Verwendungen bedacht hatte.


Hier im Klub bei einem Konzert von Tim Völcker




Der südliche Teil des 8000 qm
großen Geländes




Hier in der Arbeitsrunde des Halleschen Dichterkreises
alle 14 Tage immer wieder


schematische Ansichten aller Gebäude

Haus 1 aus drei verschiedenen Ansichten




Haus 2 Ansicht von vorn und von hinten

Ansichten von Haus 3




vier Ansichten der Villa Haus 4



Ansicht des Heizhauses Haus 5

Ansicht des Querhauses im südöstlichem Teil des Geländes Haus 6

Ansicht der Werkstätten Haus 7



Ansicht der Werkstätten Haus 8



Die Finanzierung des Geländes geschah durch den Verkauf von
10000 Hasenzeichnungen aus der Hand von Gabriel Machemer,
Vereinsvorsitzender des Hühnermanhattan Kultur Vereins.

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  Produzentengalerie
In der ehemaligen Villa ist die Galerie, die insbesondere den Künstlern offensteht, die ihr Atelier im südlichen Teil der Gebäude bezogen haben. Aber auch Studenten der hiesigen Kunsthochschule nutzen die unkomplizierten Bedingungen Studienprojekte durchzuführen, so entstanden 2009 und 2010 bereits 3 Filme von Aktionen sowie Fotosessions. Die Bühne steht einer Theatergruppe zur Verfügung, die David Richter betreut
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  Dichterkreis
Seit 1991 trifft sich der Hallesche Dichterkreis aller 14 Tage. Seit 2 Jahren hat die Gruppe für ihre Schreibwerkstatt einen repräsentativen Raum in der alten Fabrikantenvilla. Zum engen Zirkel gehört Marina Zyhlke, Christian Kreis, Christine Hoba, Markus Klugmann, Marco Organo, Simone Trieder und Gabriel Machemer.Zahlreiche Gedichtbände und Prosastücke bis zu ganzen Romanen sind in der Entstehungszeit in diesem Zirkel regelmäßig besprochen wurden. Die Arbeitsweise des Kreises besticht dadurch, dass die textimmanente Kritiken sich vorrangig auf das vorhandene Textmatrial beziehen. Darin unterscheidet sich die literarische Arbeit des Wilhelm Bartsch Kreis im Künstlerhaus 188, wo oft aussenstehende Texte in Bezug gesetzt werden und eher eine vergleichende komperative Textkritik stattfindet. Daher werden von Einigen beide Zirkel besucht, die sich sowohl die Literaturanregungen bei den einen abholen, als auch sich den fast sezierenden Untersuchungen des Dichterkreises unterziehen
  Bandproberäume und Künstlerateliers
Die weitaus meisten Mieter sind Bands, die für kleines Geld eigene Räume in den Gebäuden bezogen haben.
Dazu zählen Lick Quaters, Blue Rising Sun, Stereo Idols, Action Connection, The Cocks oder Combojage
Aber auch Künstler sind auf dem Gelände vertreten wie Lars Peterson, Raum 209, Gabriel Machemer, rechts oben in der Villa, Eckard Röber, Saal 113, Ronald Gruner 207, Andreas und Robert Kotsch 206 und 208 Frederike Vogelmann Keramikatelier Raum 20 Hinterhof
-Donata Hillger Malatelier
  AGB s
1. Hühnermanhattan Klub haftet nicht für Schäden und Kosten illegal geklebter Plakate. Wir untersagen allen Beteilligten Veranstaltern Plakate an nicht erlaubten Stellen zu kleben.

2. Hühnermanhattan kooperiert mit externen Veranstaltern, tritt jedoch als Gastgeber auf, was die Abrechnung der Musikaufführungsrechte erleichtert.

3.Die Veranstalter sind verpflichtet gegebenfalls zusätzliche Genehmigungen für Veranstaltungen einzuholen. Der Klub ist auf 10 Veranstaltungen pro Monat ausgelegt und wird Pauschal mit 21 Veranstaltungen bei der GEMA abgerechnet.

4.Wird der Eintritt teurer als 5 Euro für Konzerte mit Disko ist der kooperierende Veranstalter verpflichtet die Gema selbst anzumelden. (10% der Eintrittsgelder oder eine Liste mit der Gemafreien Musiken vorzulegen. Interpreten und Komponisten müssen reale Personen sein, die ggf. bezeugen können, nicht bei der Gema zu sein)

5. Besucherzahlen dürfen nicht 200 überschreiten, die Überfüllung wird durch die Securityfirma "Protect" verhindert.
  Werkstätten und Tanzstudio
-Orgelbauwerkstatt Thomas Schild

-Holz und Möbelrestauratorin Kerstin Klein

-Musikerboxenbau www.Hirschfelder.net

-Messebau und Design Hanke und Schwandt

-Holzgestalter Matthias Karste

-Messebau Sehnses da hastes

-Tanzbetrieb Ort für zeitgenössischen Tanz und Kurse

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